Zur feministischen Debatte gehört eine Debatte über Männlichkeiten, die zwischen Männern* unbedingt geführt werden muss.
Die meisten Männer* haben ein objektives Interesse daran, sich gegen patriarchale Männlichkeiten auszusprechen.
Zur feministischen Debatte gehört eine Debatte über Männlichkeiten, die zwischen Männern* unbedingt geführt werden muss.
Die meisten Männer* haben ein objektives Interesse daran, sich gegen patriarchale Männlichkeiten auszusprechen.
Illegales #Autorennen in #Ludwigsburg
#Männer mit #Mercedes im Kopf
Ein #Raser hat am Donnerstag zwei unbeteiligte #Frauen getötet. Mutmaßlich war es ein illegales #Rennen
Im Netz zeigen Videos die #PS-getriebene #Männlichkeit
https://taz.de/Illegales-Autorennen-in-Ludwigsburg/!6078199/
wir haben ein zentnerschweres Männerproblem
#Machos sind unerträglich und gefährlich
"In Zeiten sozialer Kälte ist Empathie nichts anderes als ein subversiver Akt."
#kapitalismus #faschismus #männlichkeit vs
#empathie #solidarität
David Fincher – „Fight Club“ (1999)
Ob Sie diesen Gewaltporno jetzt als Kultfilm feiern oder als fragwürdigen Kino-Exzess ablehnen, liegt ganz bei Ihnen. Regisseur Fincher war nie einer, der es uns im Kinosessel gemütlich machen wollte. Seit den 90ern ist er vielleicht etwas weniger kontrovers unterwegs. Als Chronik der Befindlichkeit der USA sind seine Filme bis heute relevant. (ZDF)
Dir Ursache, über die niemand redet: gewaltvolle Männlichkeit
Dieser Beitrag von Ans Hartmann und Sabine Herberth erschien zuerst bei Belltower News.
Wenn wir uns mit Debatten und Scheinlösungen über Migration ablenken lassen, sprechen wir nicht über das Problem gewaltvolle Männlichkeit..
Seit Monaten drehen sich politische Debatten über die innere Sicherheit Deutschlands fast ausschließlich um die Rolle von Migration. Die bereits seit Jahren wachsende rassistische Diskursverschiebung und die Infragestellung des Rechts auf Asyl haben sich im Zuge des Wahlkampfs sowie nach den schrecklichen Anschlägen in Magdeburg, Aschaffenburg und München weiter zugespitzt.
Mannheim: Als die Herkunft bekannt wurde, machte man die Livestreams aus
Dabei wäre ein weniger populistischer Blick auf Belange der inneren Sicherheit dringend notwendig: So stellt sich die Frage, warum angesichts der Statistiken von täglichen Tötungsversuchen durch Männern an ihren (Ex-)Partnerinnen und von vollendeten Tötungen an jedem zweiten Tag, Gewalt gegen Frauen im Wahlkampf kaum auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Seit Beginn des Jahres wurden bereits 17 Frauen ermordet. Trotzdem spielen Femizide, also Tötungen von Frauen, weil sie Frauen sind, in der sicherheitspolitischen Debatte kaum eine Rolle.
Andere Morde lassen sich nicht rassistisch instrumentalisieren
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Femizide und die meisten Formen geschlechtsspezifischer Gewalt finden vor allem im sozialen Nahraum statt und lassen sich, sofern die Täter als weiß bzw. nichtmigrantisch gelten, nicht so leicht für rassistische Wahlkampfzwecke instrumentalisieren. Es hat fast schon Tradition, dass in vielen politischen Debatten die Notwendigkeit, gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen, vor allem dann relevant erscheint, wenn damit andere Botschaften oder politische Interessen verbunden sind und bestimmte gesellschaftliche Gruppen als verantwortlich ausgemacht werden können. Dabei sind (cis) männliche Täter in der Regel nicht nur für häusliche Gewalt verantwortlich, sondern auch für die meisten Anschläge und Attentate. Die breiten gesellschaftlichen Debatten über gewaltvolle Männlichkeit und ihre Ursachen bleiben jedoch aus.
(Screenshot Katapult Magazin auf Instagram)Diese Tendenz zur Instrumentalisierung sowie die generelle Marginalisierung frauenpolitischer Anliegen und tatsächlichem Gewaltschutz zeigt sich auch in einigen Wahlprogrammen. In Erhebungen zu Wahlverhalten und Wahlmotivation werden soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung kaum abgefragt und somit in ihrer potenziellen Relevanz nicht mal abgebildet. Geschlechterunterschiede im Wahlverhalten weisen aber durchaus darauf hin, dass diese Themen für einen beträchtlichen Anteil der Wählerinnen eine Rolle spielen.
1. Wahlverhalten und Geschlechterunterschiede: Wie beeinflusst der Wunsch nach Gleichstellung die Wahlentscheidung?
Aktuelle Wahlergebnisse verdeutlichen, dass Union und AfD – die beiden Parteien mit dem niedrigsten Frauenanteil im neuen Bundestag (23 % bei der CDU/CSU und 12 % bei der AfD) – insbesondere die Anliegen junger Frauen kaum priorisieren. Wichtige Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Antidiskriminierung oder ein effektiver Schutz vor Gewalt spielen in ihren Programmen nur eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich spiegelt sich dies auch in den Wahlergebnissen: Junge Frauen wählen mehrheitlich Die Linke, während junge Männer häufiger ihre Stimme der AfD geben.
Dieser Trend ist Teil eines weltweiten Phänomens: Junge Frauen stärken zunehmend linke, progressive Kräfte, während sich Teile der jungen Männer politisch stärker in Richtung Autoritarismus entwickeln. In der Forschung wird unter anderem diskutiert, dass antifeministische Haltungen und ein traditionelles, hierarchisches Männlichkeitsverständnis in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen vermeintliche Sicherheit vermitteln. Frauen hingegen entscheiden sich häufiger für Parteien, die sich klar für Gleichberechtigung und Teilhabe einsetzen.
Abb.: Wahlverhalten der 18-24-Jährigen bei der Bundestagswahl 2025. Junge Frauen wählen mehrheitlich die Die Linke, junge Männer die AfD.Auch die neue Zusammensetzung des Bundestages weist in Bezug auf Gleichstellung und Repräsentanz eher auf Rückschritte hin: Mit nur noch 32,5 % weiblichen Abgeordneten – gegenüber 35 % zuvor – wird deutlich, dass Frauenrechte und die gezielte Förderung von Frauen in der Politik bei einigen Parteien an Bedeutung verlieren.
Abb. Finacial Times2. „Anti-Gender“-Mobilisierung als politisches Instrument und sicherheitspolitisches Problem im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt
Wenn wir uns fragen, warum den erschreckend hohen Zahlen geschlechtsspezifischer Gewalt und den täglichen Tötungsversuchen nicht ausreichend politische Relevanz eingeräumt wird, müssen wir auch die Rolle antifeministischer Ideologien und Akteur*innen beleuchten. Wer spricht über die sicherheitspolitische Relevanz von geschlechtsspezifischer Gewalt im Kontext einer weltweit zunehmenden Verbreitung von frauen- und LGBTIQA+ -feindlichen Ideologien im Netz, die sexualisierte Gewalt legitimieren und mit purem Frauenhass und zahlreichen Verschwörungserzählungen einhergehen? Männer wie JD Vance, Elon Musk, Javier Milei oder Andrew Tate erlangen mit diesen Positionen nicht nur Reichweite, sondern gelangen auch in gefährliche politische Verantwortung und Handlungspositionen.
Rechte Politik befördert sexistische und antifeministische Positionen und ist zentraler Bestandteil autoritärer Bestrebungen. Damit schaffen ihre Akteur*innen weiteren Nährboden für Frauenhass und Gewalt. Antifeminist*innen in Regierungen weltweit schaffen dementsprechend Gewaltschutzmaßnahmen ab, bedrohen mit allen Mitteln die Sicherheit von trans Personen und der queeren Community, attackieren Frauenrechte, Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsprogramme und Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche, entziehen Gleichstellungs- und Beratungsstellen die Finanzierung.
Antifeminismus ist allgegenwärtig, antifeministisch motivierte Gewalt alltäglich und damit eine massive Bedrohung für demokratische Grundwerte und die Mehrheit der Bevölkerung.
Angriff auf Frauenrechte ist keine Randerscheinung mehr
In Deutschland steigen die erfassten Fälle von häuslicher Gewalt und queerfeindlicher Hasskriminalität seit Jahren. Gleichzeitig stehen auch hier Gleichberechtigungs-Grundsätze und gesellschaftliche Errungenschaften immer mehr unter Beschuss. Schon in den vergangenen Jahren war zu beobachten, wie extrem rechte und rechtskonservative Akteur*innen große Anstrengungen unternahmen, Gleichstellungspolitik als „Kulturkampf“ zu markieren – ein Kampf gegen vermeintlich „unwichtige Minderheiten“ und ihre „übertriebenen Forderungen“. Dieser Angriff auf Frauenrechte, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ist längst keine Randerscheinung mehr. Er dient autoritären Bewegungen weltweit dazu, Ängste zu schüren und Rechte einzuschränken. Frauenrechte werden nur dann hochgehalten, wenn sie in ein rassistisches oder transfeindliches Narrativ passen – beispielsweise um „fremde“ Täter zu stigmatisieren.
Abb.: Screenshot von X vom 24.2.25 – der rechte Influencer Maximilian Pütz bedient rassistische und frauenfeindliche Narrative.Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) zur Situation queerer Menschen in Europa fasst es treffend zusammen:
„Was als Angriff auf LGBTI-Rechte beginnt, entwickelt sich schnell zu einem umfassenderen Angriff auf die Rechte und Freiheiten aller Menschen in der Gesellschaft. Dies ist nicht nur ein LGBTI-Problem, es ist eine Krise für die Menschenrechte und die Demokratie insgesamt.“
Transfeindliche, antifeministische Feindbilder
Auch in Deutschland zeigte sich während der Gesetzgebungsverfahren zum Selbstbestimmungs- und Gewalthilfegesetz, wie weit verbreitet transfeindliche, antifeministische Feindbilder und Desinformationen tatsächlich sind. Transfeindliche politische Mobilisierung und Hetze fanden direkten Eingang in Gesetzestexte und Begründungen. Laut Wahlprogramm von CDU und CSU soll das Selbstbestimmungsgesetz direkt wieder abgeschafft werden.
Ein wesentlicher Mechanismus der Mobilisierung war auch hier die Gegenüberstellung sich vermeintlich ausschließender Interessen und Rechte von Frauen und trans* Personen. Derartige Instrumentalisierung von Gewaltschutz und Frauenrechten dient letztlich dazu, trans- und queerfeindliche Positionen zu rechtfertigen und voranzutreiben. So äußerten sich einige Akteur*innen, die sich so vehement für cis Frauenrechte und Gewaltschutz einsetzen, dahingehend, dass das Gewalthilfegesetz verhindert werden müsse, sollte es – wie in der Istanbul-Konvention vorgesehen – auch weitere marginalisierte Geschlechter einschließen. Dabei handelt es sich um ein Gesetz, für das Expert*innen, Verbände und die feministische Zivilgesellschaft seit Jahrzehnten kämpfen und das in der Praxis tatsächlich das Leben gewaltbetroffener Frauen retten kann.
3. Geschlechtsspezifische Gewalt und Antifeminismus: eine massive Bedrohung für die innere Sicherheit und demokratische Grundwerte
Wer ernsthaft etwas gegen Gewalt in Deutschland und für das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung unternehmen will, muss auch Gewalt gegen Frauen und Antifeminismus als sicherheitspolitische Herausforderungen anerkennen. Antifeminismus fungiert als Türöffner in extrem rechte oder verschwörungsideologische Weltbilder und spielt nachweislich eine zentrale Rolle in der Radikalisierung rechtsextremer Attentäter.
Die Ablehnung von Gleichberechtigung, brutale Frauenfeindlichkeit sowie queer- und insbesondere transfeindliche/transmisogyne Ideologien bildeten in den vergangenen Jahren, oft in Verbindung mit Rassismus und Antisemitismus, zentrale Motive extrem rechter und rechtsterroristischer Gewalttaten und Attentate. In der internationalen Forschung zu geschlechtsspezifischer Gewalt werden zudem konkrete Zusammenhänge zwischen Partnerschaftsgewalt und Attentaten aufgezeigt. So gibt es Erkenntnisse, dass der Großteil der Verantwortlichen von „mass shootings“ in den USA bereits eine Vorgeschichte und/oder rechtskräftige Verurteilung wegen häuslicher Gewalt/Gewalt gegen Frauen hatten. In Ländern wie Großbritannien wird sogar der statistische Anstieg von Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt konkret in Verbindung mit der massiven Reichweite frauenfeindlicher Inhalte und Influencer wie Andrew Tate gebracht und darüber diskutiert, Gewalt gegen Frauen offiziell als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ einzustufen.
Aus der Perspektive von Sicherheitspolitik und Opferschutz besteht somit dringender Handlungsbedarf.
Wichtige Schritte und Grundsätze sind unter anderem:
4. Gemeinsam patriarchale Strukturen überwinden: für echte Sicherheit und Demokratie
Das Erstarken rechter und rechtskonservativer Parteien geht regelmäßig mit einer Zunahme antifeministischer, frauen- und queerfeindlicher Gewalt einher. Zwar sind Frauen und queere Menschen davon besonders betroffen, doch langfristig richtet sich dieser Hass gegen die gesamte demokratische Gesellschaft. Wenn Parteien den Schutz von Frauen oder anderen marginalisierten Gruppen nur dann betonen, wenn er in ihr politisches Kalkül passt, ist das nicht nur scheinheilig, sondern gefährlich.
Gleichzeitig beweisen Wahlerfolge linker und grüner Kräfte, dass viele Menschen soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Vielfalt als zentrale Anliegen sehen. Um diese Werte nachhaltig zu stärken, braucht es jedoch entschlossene und verbindliche Maßnahmen. Eine wirkungsvolle Sicherheitspolitik darf sich nicht an rassistischen Feindbildern abarbeiten, sondern muss patriarchale Strukturen und gewaltvolle Männlichkeit klar als das benennen, was sie sind: eine Gefahr für Frauen, queere Menschen – und letztlich für die gesamte Demokratie.
Wer wirklich für Sicherheit sorgen will, muss patriarchale Gewalt und Antifeminismus ins Visier nehmen – und zwar konsequent, parteiübergreifend und ohne rassistische oder transfeindliche Untertöne. Nur so lässt sich das Vertrauen in eine demokratische Gesellschaft stärken, die alle Menschen schützt und ihnen gleiche Rechte gewährt.
Artikelbild: Oleg Golovnev
Views: 0Bundestagswahl: Das Problem ist nicht Einwanderung – das Problem ist gewaltvolle Männlichkeit
Eine wirkungsvolle Sicherheitspolitik darf sich nicht an rassistischen Feindbildern abarbeiten, sondern muss patriarchale Strukturen und #gewaltvolle #Männlichkeit klar als das benennen, was sie sind: eine #Gefahr für #Frauen, #queere Menschen – und letztlich für die gesamte #Demokratie.
Femizide, Männlichkeit -
Mangels Inhaltswarnung im Ursprungspost nochmal hier.
Bundestagswahl: Das Problem ist gewaltvolle Männlichkeit
https://www.belltower.news/bundestagswahl-das-problem-ist-nicht-einwanderung-das-problem-ist-gewaltvolle-maennlichkeit-158799/
#BelltowerNews #AmadeuAntonioStiftung
#Femizide
#Rassismus
#Männlichkeit
#Merz gegen die NGOs: Ein Würstchen ohne Haut
Die #NGO-Attacke der Union legt keine Weltverschwörung bloß, sondern vielmehr die erbärmlich fragile #Männlichkeit der Antragssteller. Die Kolumne.
https://www.fr.de/meinung/kolumnen/merz-gegen-die-ngos-ein-wuerstchen-ohne-haut-93595874.html
So wahr.
Und mega schön, wenn Mann reflektiert, wie es hier passiert.
So schön und so traurig, dass es mich so rührt; denn das bedeutet nichts anderes, als dass ein massiver Leidensdruck besteht. Es bedeutet, dass Reflexion in Sachen Männlichkeit kaum existiert.
Ein wirklich wichtiger Text - insbesondere weil er mal von einem Mann geschrieben ist. Es geht um #Männlichkeit, wie wir Jungen aberziehen menschlich zu sein und was das mit ihnen macht.
@sozialearbeit @fedieltern #FediEltern
https://www.republik.ch/2025/01/18/wo-es-wehtut
Ein wirklich schöner Text zum männlichen* coming-of-age, umgeben von toxischer, faschistischer Männlichkeit, bei dem mir auch wieder einiges klarer wurde.
Danke für diesen bewegenden Text Elia Blülle und @republik_magazin
@Habeck2025 wäre schön, wenn mit #habeck möglich wird, was #baerbock uns verweigert: Priorität für #feministische #politik - einer Politik also außerhalb des #patriarchat & männerzentrismus, hin zu Gleichstellung aller und damit echten Wohlstand! Wir können uns überholte Vorstellung von #mannlichkeit buchstäblich NICHT MEHR LEISTEN!
#broculture #rassismus #sexismus #wirtschaft #frauen #BTW25 #klimakatastrophe
https://www.deutschlandfunkkultur.de/maenner-patriarchat-heesen-100.html
Familienministerin Paus - "Gisèle Pelicot hat uns gezeigt, was man tun muss"
Der Vergewaltigungsprozess um Gisèle Pelicot sei auch für Männer ein Aufruf, gegen sexuelle Übergriffe tätig zu werden, sagt Familienministerin Lisa Paus.#LisaPausDieGrünen #GiselePelicot #Vergewaltigung #Strafprozess #Frankreich #Patriarchat #GewaltgegenFrauen #Scham #Zivilcourage #Schweigen #Frauenbild #Männlichkeit #Sexualität #Selbstbestimmung
Nach Pelicot-Prozess: Ministerin Paus ruft Männer zum Handeln auf
Die meisten getöteten Frauen werden zuhause Opfer eines Mannes. Die meisten getöteten Männer werden unterwegs Opfer eins Mannes. Wir können uns fragen, wie wir es schaffen, dass Frauen nicht zu Opfern werden. Wir könnten uns aber auch fragen, wie wir es schaffen, dass Männer nicht zu Tätern werden.
Vortrag von mir am 2.12., 16-18 Uhr, online:
"Von der Freiheit, kein #Junge sein zu müssen - Geschlechterreflektierende #Neonazismusprävention"
Es gibt 2 weitere tolle VAs im Rahmen der Reihe "#Vielfalt unter Druck" v. Karim Fereidooni & Carolin Wiedemann, organisiert v. d. Reg. Beratungsteams gg #Rechtsextremismus #Schleswig-Holstein und der Aktion Kinder- und #Jugendschutz Schleswig-Holstein.
Letzte Broschüre aus dem geschätzten Kolleg*innenkreis:
Mart Busche (2024): Jenseits hegemonialer Männlichkeiten, in: Land Steiermark – A6 Bildung und Gesellschaft, Dominik Knes, Elli Scambor (Hg.): Zwischen toxischen Influencern und sorgender Männlichkeit. Geschlechterkonzepte von Burschen und jungen Männern, https://dv-jugend.at/publikationen-oja/
Veranstaltungen aus dem Kolleg*innenkreis I:
04.12.2024 online
Von der Freiheit, kein Junge sein zu müssen – Geschlechterreflektierende Neonazismusprävention
Vortrag
Referent: Andreas Hechler @andy_candy
Zeit: 16 – 18h
Weitere Infos und Anmeldung: https://akjs-sh.de/events/von-der-freiheit-kein-junge-sein-zu-muessen-geschlechterreflektierende-neonazismuspraevention/
@lovinurbanism ,ich stolpere immer über das Wort 'schämen', wenn #sexualisierteGewalt berichtet wird, die #Frauen würden sich #schämen angegangen worden zu sein, und dann schämen sie sich auch noch, es zuzugeben, zu berichten. Als wäre es ihre Schuld und ihr Makel.
Das ist es nicht; das Prinzip der #TäterOpferUmkehr dürfte gut genug bekannt sein. Trotzdem schämen sie sich weiter. Gibt es noch einen anderen Grund sich zu schämen?
Die AfD hat deutlich in jüngeren Wählergruppen dazugewonnen. Was sind die Gründe?
Krisen spielen eine zentrale Rolle, sagt Erziehungswissenschaftler Frank Greuel. Und Bilder einer starken, harten Männlichkeit.
Das ganze Interview gibt's bei den Kollegen von der tagesschau:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wahlverhalten-junge-menschen-100.html